X

Rolls-Royce Jonckheere Aerodynamic Coupé II

Werkhoven (Niederlande), 19. Dezember 2012 – Wie lässt sich traditionelles und modernes Automobildesign miteinander kombinieren? Ein perfektes Beispiel dafür liefert der niederländische Designer Ugur Sahin mit der Studie Jonckheere Aerodynamic Coupé II. Dabei handelt es sich um eine Neuinterpretation eines Rolls-Royce aus dem Jahre 1935. Damals hatte die belgische Firma Jonckheere ein so genanntes Aerodynamic Coupé auf Basis des Phantom I gebaut. Das bildschöne Einzelstück steht mittlerweile im Peterson Automotive Museum in Los Angeles. 77 Jahre nach der Entstehung des Originals hat das heute auf Busse spezialisierte Unternehmen VDL Jonckheere jetzt eine Neuinterpretation in Auftrag gegeben.

Kreisrunde Türen

Das Jonckheere Aerodynamic Coupé II von Ugur Sahin Design übernimmt die elegante Grundform des Vorbilds. Weiche Linien und zahlreiche Rundungen bestimmen das Aussehen. Besonders ins Auge fallen die extrem lange Motorhaube, die markanten Radhäuser und das nahtlos in die Heckpartie mündende Dach mit Heckflosse. Deutlich moderner als beim Original präsentiert sich der riesige Kühlergrill aus Chrom. Auch die Neuinterpretation verzichtet nicht auf ein ganz besonderes Highlight: kreisrunde Seitentüren.

Realisierung ungewiss

Eigenen Angaben zufolge steht Designer Ugur Sahin in Verhandlungen mit potentiellen Investoren, um die Studie auch in die Tat umzusetzen. Ob das Rolls-Royce Jonckheere Aerodynamic Coupé II allerdings tatsächlich einmal Realität wird, ist wie bei vielen ähnlichen Projekten letztendlich doch sehr fraglich. Eine Bereicherung für die Automobilwelt wäre das neue Jonckheere Aerodynamic Coupé allemal.

    Aufsehen erregende Studie: Das Rolls-Royce Jonckheere Aerodynamic Coupé II von Ugur Sahin Design
    Dabei handelt es sich um eine Neuinterpretation eines Rolls-Royce aus dem Jahre 1935
    Die Neuauflage ist 77 Jahre nach dem Original entstanden
    Weiche Linien und zahlreiche Rundungen bestimmen das Aussehen des Jonckheere Aerodynamic Coupé
    Das Dach geht nahtlos in die Heckpartie über
    Der riesige Kühlergrill aus Chrom präsentiert sich moderner als beim Original
    Die Motorhaube fällt extrem lang aus
    Auch die Radhäuser sind markant gezeichnet
    Um die Hauptscheinwerfer herum sind LEDs als Tagfahrlicht montiert
    Was für ein Motor hinter dem mächtigen Kühlergrill Verwendung finden könnte, teilt Designer Ugur Sahin nicht mit
    Über die gesamte Länge des Fahrzeugs zieht sich mittig eine Karosseriefalte
    Die berühmte Kühlerfigur
    Das Aerodynamic Coupé ist ein echter Hingucker
    Die Studie in standesgemäßer Umgebung vor einem Herrenhaus
    Hier zumindest angedeutet zu erkennen: Die Seitentüren sind kreisrund
    Ob das Rolls-Royce Jonckheere Aerodynamic Coupé II tatsächlich einmal Realität, ist fraglich
Rolls-Royce Jonckheere Aerodynamic Coupé II
Markiert in: