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Ghibli: Preisvergleich mit Audi, BMW und Mercedes

Frankfurt/Main, 28. Juni 2013 – Die obere Mittelklasse ist fest in deutscher Hand, daran gibt es nichts zu rütteln. An der Spitze der aktuellen Verkaufs-Charts des Kraftfahrbundesamtes steht in diesem Segment von Januar bis Mai 2013 der BMW 5er mit etwa 20.000 Fahrzeugen, dann folgen Audi A6 mit 17.000 Autos und Mercedes E-Klasse mit etwa 14.000 Stück. Als ausländische Marke in dieser Liga Fuß zu fassen ist so schwer, wie Opel-Autos in Wolfsburg zu verkaufen: Auf Platz vier steht der Volvo V70 mit 1.400 Stück und auf Platz fünf der Jaguar XF mit fast genauso vielen Exemplaren.

Erstmals mit Dieselantrieb

Auch wenn der Ghibli die Platzhirsche verdrängen wird, könnte er ihnen doch ein größeres Stück vom Kuchen wegnehmen. Der Ghibli ist nämlich nicht nur der erste Maserati in dieser Klasse, sondern auch der erste Dreizack-Wagen, der mit einem Dieselmotor angeboten wird.

BMW 530d über 10.000 Euro günstiger

Mit dem 275 PS starkem V6-Selbstzünder kostet der Ghibli 64.980 Euro. Schon ab Werk gibt es Lederbezüge für die Sitze, Bi-Xenonscheinwerfer, eine Zweizonen-Klimaautomatik und eine Achtgang-Automatik von ZF. Bis auf das Leder kommt der 258 PS starke BMW 530d mit ähnlichen Features, kostet mit 51.500 Euro allerdings viel weniger. Mit Lederausstattung ist er für 53.510 Eruo zu haben und ist somit fast 11.500 Euro preiswerter als der Maserati. Der 245 PS starke Audi A6 3.0 TDI mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ist 52.100 Euro teuer und hat dafür schon den Allradantrieb quattro dabei. Mercedes ruft für den E 300 BlueTec mit 231 PS als Handschalter 51.973 Euro auf.

    Maserati Ghibli: Vorstoß in die obere Mittelklasse
    Der Nobel-Italiener kommt mit einem rassigen Look
    Er erinnert ein wenig an seinen großen Bruder, den Quattroporte
    Recht unbescheiden kommt das Abgas beim V6-Benziner aus vier Endrohren
    Guckt der nur angriffslustig oder kann der auch beißen?
    Die vier Türen haben rahmenlose Scheiben
    Feines Leder ziert den Innenraum, die Sitzbezüge bestehen bereits serienmäßig aus Tierhaut
    Das Cockpit ist auf den Fahrer hin ausgerichet
    Zwischen den klassischen runden Uhren gibt es ein Farbdisplay
    Bei allen Varianten ist eine Achtgang-Automatik von ZF an Bord
    In der Mittelkonsole sitzt ein großer Touchscreen
    Die Zeit wird von einer Analoguhr angezeigt
    Im Fond finden zwei Gäste ausreichenden Platz vor, zur Not können hinten auch drei Leute mitfahren
    Ein Maserati-Schriftzug empfängt die Fahrgäste
    Beim Rückwärtsfahren hilft eine Kamera
Ghibli: Preisvergleich mit Audi, BMW und Mercedes
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