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Insignia Country Tourer kommt

Rüsselsheim, 3. Juli 2013 – Zugegeben: Hochgelegte Kombis mit Allradantrieb und robuster Beplankung sind Nischenmodelle, aber immer mehr Hersteller haben den Mut zur Lücke. Autos wie der Audi A4 allroad quattro, der VW Passat Alltrack oder der Peugeot 508 RXH sind keine Quotenkönige, aber ergänzen die Modellpalette sinnvoll. Jetzt wagt sich auch Opel auf unbefestigtes Terrain und bringt den Insignia Country Tourer auf den Markt. Bevor der Abenteurer auf der Automesse IAA im September 2013 in Frankfurt präsentiert wird, haben wir die ersten Bilder und Informationen.

Drei Motoren zur Wahl

Von seinen Brüdern unterscheidet sich der Country Tourer durch jeweils einen angedeuteten Unterfahrschutz vorne und hinten, eine um 20 Millimeter erhöhte Bodenfreiheit sowie eine robuste Beplankung rundum. Fürs Vorankommen sorgt einer von drei Turbomotoren: ein Zweiliter-Turbodiesel mit 163 PS und 380 Newtonmeter Drehmoment, ein Zweiliter-Biturbo-Diesel mit 195 PS und 400 Newtonmeter oder ein Zweiliter-SIDI-Benzindirekteinspritzer mit 250 PS. Schalten kann der Fahrer entweder selber an einer Sechsgang-Box oder er überlässt die Arbeit einer Sechsstufen-Automatik. Den 195-PS-Diesel gibt es nur mit Automatik. Bei allen Varianten ist das adaptive Fahrwerkssystem namens FlexRide immer ab Werk an Bord.

Elektronischer Allradantrieb

Um eine gute Traktion auf unbefestigtem Untergrund sollen sich Reifen in 18 oder 19 Zoll Größe sowie ein elektronisch gesteuerter Allradantrieb mit Haldex-Kupplung und elektronischem Sperrdifferenzial an der Hinterachse kümmern. Bei normaler Fahrt auf trockener Straße werden nur die Vorderräder angetrieben. Wenn der Untergrund beispielsweise durch Matsch oder Schnee rutschig wird, variiert das System blitzschnell die Drehmomentverteilung stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse sowie dank des Sperrdifferenzials auch zwischen den Hinterrädern. Damit soll der Country Tourer selbst dann noch Vortrieb haben, wenn drei Räder durchdrehen und nur noch ein Hinterrad Grip hat.

    Insignia Country Tourer: Der Schlechtwege-Opel wird auf der IAA 2013 debütieren
    Auffällig ist die schwarze Kratzschutz-Beplankung rundum
    Hinten und vorn gibt es einen angedeuteten Unterfahrschutz
    Der Country Tourer hat 20 Millimeter mehr Bodenfreiheit als der normale Insignia
    Optisch wirkt der Abenteurer martialischer als der normale Kombi (kleines Bild)
    Im Innenraum gibt es keine Unterschiede zu den Baureihen-Brüdern
    Erst kürzlich wurde bei der Insignia-Reihe im Rahmen eines Facelifts auch das Interieur überarbeitet
    Nanu, gab es schon mal einen Cross-Insignia? Ja, aber nicht von Opel selbst. Der Tuner Irmscher hatte den Kombi im Offroad-Look getrimmt
    Die Version von Irmscher hatte auch einen angedeuteten Unterfahrschutz
    Der kleine Allradler Mokka ergänzt seit kurzem die Opel-Palette
    Im Allrad-Angebot von Opel ist auch das Kompakt-SUV Antara zu finden
    Macht auf offroad-tauglich: Die Design-Studie Opel Adam Rocks
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    Bis zum Modellwechsel des Octavia im Programm: Der Octavia Scout
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Insignia Country Tourer kommt
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