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BMW M stellt Produktion des M3 ein

München, 9. Juli 2013 – Die BMW M GmbH hat das Ende der Produktionslaufzeit für die vierte Generation des BMW M3 Coupé angekündigt. Damit endet die Laufbahn für den Hochleistungssportwagen nach mehr als 40.000 gefertigten Einheiten. Das ebenfalls von einem V8-Hochdrehzahlmotor angetriebene BMW M3 Cabrio läuft noch bis September 2013 vom Band.

Rennsport-Charakter

Der M3 wird seit 1986 gebaut. In der letzten Variante ab 2007 ist er in drei Karosserieformen erhältlich. Neben den genannten 40.000 Coupés verkaufte die M GmbH weltweit außerdem 16.000 Exemplare des M3 Cabrios. Weitere 10.000 Einheiten fielen auf die M3 Limousine. Wichtige Gemeinsamkeit der Varianten ist die aus dem Rennsport abgeleitete Antriebs- und Fahrwerkstechnik. Dazu gehören der vier Liter große V8-Motor mit 420 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment, ein Leichtbaufahrwerk, die M-spezifische Servotronic sowie eine variable M-Differentialsperre. Außerdem verfügt beispielsweise das nun eingestellte Coupé über eine Alu-Motorhaube, vordere Seitenwände aus Kunststoff und ein Carbon-Dach zur Gewichtsoptimierung.

    Die Produktion des aktuellen BMW M3 wird eingestellt
    Den sportlichen Dreier gibt es seit 1986
    Die Produktion der vierten M3-Generation erfolgte in Regensburg
    Die M GmbH ist verantwortlich für die Entwicklung der besonders leistungsstarken BMW-Modelle
    Erstmals mit Achtzylinder: Der M3 des Jahres 2007
    Auch beim bislang letzten M3 rundete ein Cabrio das Angebot ab
    Familientaugliche 420 PS in der M3 Limousine
    Der M3 CRT trat in die Fußstapfen der CSL-Modelle
    Fit für die Rennstrecke: Der auf Kundenwunsch produzierte M3 GTS mit 450 PS
     Der M3 Pick-up ist ein absolutes Einzelstück
    Der Innenraum des M3 CRT mit modellspezifischen Bi-Color-Bezug
    Exklusives M3-Sondermodell zum DTM-Sieg 2012 von Bruno Spengler
    Martin Tomczyk am Steuer seines M3 beim DTM-Rennen in Spielberg
    2010 pilotierten Jörg Müller, Augusto Farfus und Uwe Alzen den M3 GT2 mit der Nummer 78 in Le Mans
    Nach über 20 Jahren wurde 2010 wieder ein M3 zum
    343 PS aus 3,2 Liter Hubraum: Die Eckdaten des im Jahr 2000 vorgestellten M3
    Gute Tradition: Seit dem ersten M3 wird der Power-Dreier auch als Cabrio angeboten
    2003 entstand der abgespeckte M3 CSL, der mit 360 PS gut für Spitzenzeiten auf der Nordschleife war
    Der M3 GTR wurde für die
    Das Highlight in der Rennkarriere des M3 GTR war ohne Zweifel der Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Jahr 2005
    1992 ging die zweite Generation des M3 an den Start, unter der Haube 286 PS
    Vervollständigt wurde das M3-Trio der Baureihe E36 im Jahr 1994 durch das Cabrio
    Familienväter konnten aufatmen: 1993 wurde der M3 auch als viertürige Limousine vorgestellt
    M3-Freunde, die lieber schalten ließen, mussten sich bis 1997 gedulden, dann hielt das SMG-Getriebe Einzug
    Die zweite Auflage des BMW M3 wurde 1992 vorgestellt. Erstmals wurde der Zweitürer offiziell als Coupé bezeichnet, hinzu kamen mit Limousine und Cabrio zwei weitere Varianten
    Rennfahrerlegende
    Der BMW M3 GTR 1993 in Aktion: In diesem Jahr gewann Johnny Cecotto den ADAC-GT-Cup
    Wie die Zeit vergeht: Vor einem Vierteljahrhundert wurde der erste BMW M3 auf der IAA 1985 vorgestellt, im Jahr 1986 kam er auf den Markt. Die eigentliche Bestimmung des M3 war es, die Basis für einen DTM-Rennwagen zu bilden
    Als viertürige Limousine oder Kombi gab es den E30-M3 nie. Als einzige Ergänzung kam 1989 ein Cabrio auf den Markt. Weil davon nur 786 Stück gebaut wurden, ist es heute sehr gesucht
    Eigentlich waren nur 5.000 Fahrzeuge vom E30-M3 geplant, doch die Kunden griffen begeistert zu: Unter dem Strich standen am Ende mehr als 18.000 Exemplare, obwohl der Preis am Schluss über 68.000 Mark lag
    Der 220 PS starke M3 Evolution war auf 500 Stück limitiert. Erkennbar war das Sondermodell an den roten Einsätzen in den Stoßfängern
    Auch im Innenraum machte der nur ohne Katalysator erhältliche Evolution mit Sportsitzen und roten Gurten seinem Namen alle Ehre
    Im M3-Innenraum wiesen nur kleine M-Embleme auf den Super-3er hin. Das Sportlenkrad entwickelte sich zum beliebten Zubehör. Geschaltet wurde stets über ein Fünfgang-Schaltgetriebe, eine Automatik war nicht im Angebot
    Welch ein Motor: Im ersten M3 kam kein Sechszylinder zum Einsatz, sondern ein Reihenvierzylinder mit 2,3 Liter Hubraum. Aus 200 PS wurden später 215 Pferdestärken
    Von der Straße auf die Piste: Rein äußerlich sind die Unterschiede zwischen dem zivilen M3 (links) und der Rennversion eher gering
    Wie vielseitig der M3 einsetzbar war, zeigt dieses Foto von der Tour de Corse 1987. Der M3 Gruppe A heimste im Rallyesport Siege und Meisterschaften ein
    Artgerechtes Pflaster: Die Erfolge in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft DTM machten den M3 schon früh zum Mythos. Hier sehen wir Roberto Ravaglia im Jahr 1989 am Steuer. Ravaglia wurden sogar einige M3-Sondermodelle gewidmet
    Sogar zu künstlerischen Ehren kam der erste M3: 1989 verzierte der australische Maler Ken Done diesen M3 Gruppe A Rennversion mit ziemlich bunten Farben
    Das zweite so genannte
    Flotte Flitzer unter sich: In 4,7 Sekunden sprintet der M3 auf Tempo 100, Weltrekordler Usain Bolt hat die 100 Meter in 9,58 Sekunden zurückgelegt
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    Die bislang vier M3-Generationen im Überblick
BMW M stellt Produktion des M3 ein
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