X

Auf einer Auktion in den USA können Sie es kaufen

Walworth (Wisconsin/USA), 19. Juni 2013 – Oldtimer der besonderen Art kommen demnächst bei Mecum Auctions unter den Hammer. Das US-amerikanische Auktionshaus versteigert am 26. und 27. Juli 2013 die persönlichen Autos von Filmstars wie Elvis, Frank Sinatra oder Steve McQueen – und zwar gar nicht weit von Hollywood, nämlich in Santa Monica.

Ein Rallye-Pick-up von Steve McQueen

Unter den Hammer kommt zum Beispiel Steve McQueens Chevrolet C/10 Baja Truck. Der rote Pick-up basiert auf dem Chevy C/10. 1968 trat das Fahrzeug bei der Baja-1000-Rallye an, einem der längsten und härtesten Offroadrennen der Welt. Schon 1970 wurde das Auto an McQueen verkauft, der selbst begeisterter Rennfahrer war. Der Wagen hat kaum über 14.000 Meilen oder umgerechnet 22.000 Kilometer auf dem Tacho und trägt noch die originalen Rallye-Aufkleber. Daneben werden weitere McQueen-Reliquien verkauft, darunter eine Harley-Davidson VL 74 von 1931.

Spezial-Kombi von Elvis

Auch ein Auto des King of Rock ’n‘ Roll kann man ersteigern. Es handelt sich um eine cremefarbene Sonderanfertigung aus dem Jahr 1972, die Elvis Presley bis zu seinem Tod im Jahr 1977 fuhr. Der Kombi begann sein Leben als Cadillac Sedan DeVille, also als Limousine. Von einer Spezialfirma in Michigan wurde sie zum Kombi umgebaut. 1972 entstanden nur zwei Fahrzeuge auf diese Weise, eines für Elvis, das andere für Dean Martin. Zu den Besonderheiten gehört eine nach vorn ausgerichtete dritte Sitzreihe und eine zweigeteilte Heckklappe: Der obere Teil ist verglast und öffnet sich nach oben, der untere Metallteil klappt nach unten.

    Auf einer Promiauto-Auktion in den USA kann man Steve McQueens Rallye-Pick-up kaufen
    Das Auto, ein modifizierter Chevrolet C/10, wurde für die legendären Baja-1000-Rennen konstruiert
    Der Innenraum des 1969 gebauten Fahrzeugs zeigt, wie Autos damals innen aussahen
    Und noch eine Spezialanfertigung: Das Auto von Elvis kann ebenfalls ersteigert werden
    In der Seitenansicht kann man es erahnen: Der Kombi begann sein Leben als Limousine
    Die Heckklappe öffnet sich in zwei Teilen: Das verglaste Oberteil schwingt nach oben, der Rest nach unten
    Auf diesem Sitz saß der King. Er besaß das 1972 gebaute Auto bis zu seinem Tod im Jahr 1977
    Welche Musik man in diesem Auto hören muss, ist klar
    Auch eine Harley von McQueen kommt unter den Hammer
    Frank Sinatras Jaguar: Diesen XJS aus dem Jahr 1989 fuhr er am Ende seines Lebens
    Das Coupé sieht auch heute noch schick aus
    Der Innenraum ist aber wohl eher deswegen interessant, weil hier Sinatra saß
    Zu den Besonderheiten gehören die Felgen mit viel Chrom und schönem Design
    Der Automatikwahlhebel sieht etwas anders aus als in modernen Autos
    Die US-Schauspielerin Bette Davis war Eigentümerin dieses Ford Mustang
    Davis kaufte das Auto zu ihrem 72-sten Geburtstag und behielt es bis zu ihrem Tod im Jahr 1989
    Innenraum: Knallrot. Filmdiven haben eben einen etwas eigenen Geschmack
    In der US-amerikanischen Krimiserie CSI: Miami kam dieser GMC Yukon von 2007 vor
    Das Auto tat in der Serie Dienst als Fahrzeug der Spurensicherung in Miami
    Das Fahrzeug besitzt eine spezielle Lichtanlage auf dem Dach
    Auch seitlich kann das Auto Licht spenden
    Zu der Lichtanlage gehört eine ganze Batterie von Knöpfen im Cockpit
    Dieser Chevrolet El Camino von 1973 stammt aus der TV-Serie
    Crossover-Fahrzeuge sind wahrhaftig nichts neues: Der El Camino ist eine Kreuzung aus Pick-up und Limousine
    Der Innenraum kommt etwas schmuddelig daher
    Huh, das ist wahrlich ein Fahrzeug der anderen Art: Das Auto der Familie Feuerstein
    Das Gefährt ist wie der El Camino ein Crossover-Mobil: Halb Widderschädel, halb Frauenschuh
    Das Heck riecht nach Pick-up oder auch Leiterwagen. Man beachte auch die Doppelbereifung hinten
    4 Heel Drive: Schwer übersetzbares Wortspiel
    Von vorn sieht das Auto aus wie ein Wagen der Geisterbahn
    Ebenfalls ein Hingucker: Der Chevrolet Bel Air von Ringo Starr
    Der Klassiker ist immer wieder schön. In diesem Fall stammt er aus dem Jahr 1957
    Die riesigen Heckflossen und die gebogene Heckscheibe gehören zu den Eigenheiten
    Auch innen ziemlich cool: Sitze mit schwarzgelber Lederbespannung
    Die Rückbank - noch gänzlich frei von Beiwerk wie Kopfstützen oder Gurten - sieht gemütlich aus
    Sogar das Nummernschild des Eigentümers ist noch dran
    Stoßstange und Grill sind eine einzige Chromorgie
    Nettes Detail: Der Ventilverschluss in Form eines Pokerwürfels
    Vielleicht eine Spur prollig, aber spektakulär: Die Flammen-Front
    Schöne Details finden sich an diesem Belair genug
Auf einer Auktion in den USA können Sie es kaufen