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Leitfaden Autokauf

Kleiner Roadster oder Familienkombi?

Foto: djd/Volkswagen

(djd). Beim Kauf eines neuen Autos gilt es oftmals, Herz und Verstand unter einen Hut zu bringen. Damit sich der Fahrer hinter dem Steuer langfristig wohlfühlt, sollte er sich vor der Vertragsunterzeichnung umfassend informieren, die Probefahrt gezielt vorbereiten und außerdem genau prüfen, wie viel Auto er sich monatlich leisten kann. Nach Angaben der Verbraucherschützer von „Finanztest“ sind vor allem die Drei-Wege-Finanzierungen der Herstellerbanken empfehlenswert, günstige Angebote gibt es beispielsweise bei der Volkswagen Bank.

Schritt 1: Persönlichen Bedarf ermitteln

Bevor es ans Zusammenstellen des Traumautos über die Online-Konfiguratoren der Autohersteller geht, müssen ein paar Fragen geklärt werden: Wie viel Platz benötigt man? Welche Fahrleistungen bei welchem Verbrauch kommen infrage? Was möchte man ausgeben? Welche Modelle interessieren am meisten? Sind diese Fragen beantwortet, sollten sich potenzielle Käufer umfassend informieren, Prospekte durchsehen, Testberichte lesen und Angebote vergleichen.

Schritt 2: Die Probefahrt als „Praxistest“

Gut informiert kann dann der erste Besuch im Autohaus folgen. Noch offene Fragen sollten auf einer Liste notiert und vor Ort gezielt gestellt werden. Für die Probefahrt empfiehlt es sich, einen konkreten Termin zu vereinbaren, um nicht nur in Ruhe Probe „sitzen“, sondern auch „fahren“ zu können. Die Zeit dafür und für eine qualifizierte Beratung sollte man sich unbedingt nehmen.

Ein gültiger Führerschein ist bei der Probefahrt obligatorisch. Ebenfalls wichtig ist die Anfertigung eines Übergabeprotokolls vor Fahrtbeginn. Hier werden der Ist-Zustand des Fahrzeugs und der Versicherungsschutz festgehalten. Nach der Rückgabe sollte der einwandfreie Zustand durch den Händler quittiert werden. Tipp für die Probefahrt: zu zweit fahren und eine bekannte Fahrtroute auswählen, um Fahrverhalten und Verbrauch vergleichen zu können. Und warum nicht gleich mal die Skiausrüstung verstauen oder den Wochenendeinkauf erledigen, denn so lässt sich die Praxistauglichkeit des neuen „Familienmitglieds“ am besten beurteilen.

Schritt 3: Passende Finanzierung wählen

Nach der Probefahrt sollten sich interessierte Käufer über den Kaufpreis und das eigene Budget konkrete Gedanken machen. Barkauf ist eine Alternative, doch vielleicht wird das Geld auch an anderer Stelle benötigt – heute setzen die meisten ohnehin auf eine Finanzierung. Der Vorteil beim Kauf vom Vertragshändler: Umfassende Informationen und eine Beratung zu Finanzierungsangeboten der Autobanken gibt es direkt vor Ort. Eine Überlegung wert sind nach Ansicht von Verbraucherschützern auch komplette Mobilitätspakete.

Diese können eine Kfz-Versicherung und auf Wunsch verschiedene Zusatzservices enthalten – und das alles in einer Rate. Bei der Volkswagen Bank als größte Autobank am Markt gibt es beispielsweise eine Verlängerung der Herstellergarantie auf bis zu fünf Jahren oder einen sogenannten Kaufpreisschutz. Damit erhält der Fahrer im Falle eines Totalschadens und sogar bei Diebstahl den vollen Kaufpreis zurück – und nicht nur den Wiederbeschaffungswert. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.volkswagenbank.de nachzulesen.

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