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Gebrauchtwagenkauf

Gebrauchtwagenkauf ohne böse Überraschungen

Foto: djd/Volkswagen

(dtd). Trau, schau, wem… Beim Gebrauchtwagenkauf gilt dieser Sinnspruch ganz besonders, um anschließend kostspielige Überraschungen zu vermeiden. Ganz gleich ob beim Kauf im Autohaus, oder beim Geschäft unter Privatleuten: Wichtige Grundregeln sollten stets beachtet werden, damit der Käufer lange Freude am neuen Gefährt hat. Denn nicht jeder Mangel lässt sich beim Verkaufsgespräch direkt mit dem bloßen Auge erkennen.

So empfehlen die Experten des ADAC beispielsweise, vor dem Kaufabschluss genau das Serviceheft zu überprüfen: Wurden alle vorgeschriebenen Wartungen durchgeführt und dokumentiert? Wer die auf TÜV-Prüfbelegen, Reparatur- und Wartungsrechnungen, Ölwechsel-Anhängern usw. genannten Kilometerstände betrachtet, kann daraus eine durchschnittliche monatliche Laufleistung errechnen. Der Check lohnt sich: Passt diese zum Kilometerstand im Fahrzeug? Immer wieder versuchen schwarze Schafe, hier zu manipulieren.

Weiterhin sollte der Zustand des Lacks und der Karosserie bei Tageslicht kontrolliert werden. Wichtig ist auch der Blick unter die Motorhaube: Wenn viel Schmutz und deutliche Rostansätze sichtbar werden, deutet dies auf eine unzureichende Pflege hin. Nicht vergessen sollte man, die Bereifung zu überprüfen: Reifen sollten nicht älter als sechs Jahre sein und keine Beschädigungen aufweisen. Die Dimension muss den Papieren entsprechen. Und nicht zuletzt gilt beim Gebrauchtwagenkauf die Grundregel: Eine Probefahrt ist immer Pflicht! Dabei nicht nur auf Landstraße und Autobahn fahren, sondern auch in der Stadt. Dort zeigt sich gut, ob die Lenkung schwergängig ist oder ob das Fahrwerk auf Kopfsteinpflaster poltert.

Auch für den Anbieter lohnt es sich, sich gut auf den Verkauf vorzubereiten. Dazu gehört, das Fahrzeug gründlich checken und reinigen zu lassen. Bis 20 Prozent Unterschied für ein und dasselbe Auto – beim Gebrauchtwagenverkauf hängt der Preis ganz wesentlich vom optischen Zustand ab.

 Zwar beeinflussen auch Motorisierung, Farbe oder Extras die Käufergunst, doch Untersuchungen von Fachmagazinen belegen immer wieder, dass der Preis nach einer professionellen Reinigung enorm steigt.

Trotz aller Vorsicht und eigener Kontrolle gilt: Einen Gebrauchtwagen zu kaufen, ist Vertrauenssache. Für zusätzliches Vertrauen sorgen Qualitätssiegel wie sie unabhängige Prüforganisationen (GTÜ, TÜV, DEKRA) anbieten. Sie bescheinigen nach einer Prüfung der wichtigsten Bauteile die Einhaltung verschiedener Mindeststandards und erhöhen die Verkaufschancen des Fahrzeugs erheblich.
 Und damit rechtlich alles  passt, gibt es Musterverträge zum Beispiel unter www.adac.de zum kostenlosen Download.

Auch das Kleingedruckte zählt

Tipps rund um Verträge, Garantie und juristische Fragen

(dtd). Rund um den Gebrauchtwagenkauf gibt es eine Reihe von juristischen Fragen und Fußangeln, die man beachten sollte, damit es nach dem Kauf keine böse Überraschung gibt. ADAC-Juristen geben Tipps zu Sachmängelhaftung, Garantie und Finanzierung.

So kann der Käufer den Händler mindestens ein Jahr lang für Sachmängel haftbar machen. Dabei kann er zunächst die kostenlose Reparatur verlangen. Gelingt das nicht, kann er vom Kaufvertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern. Anders die Situation beim Verkauf von privat zu privat: In diesem Fall darf der Verkäufer die Mängelhaftung ausschließen, muss den Käufer aber vorab darüber informieren. Dann haftet der Verkäufer nur für arglistig verschwiegene Mängel oder ausdrücklich zugesagte Eigenschaften. Für den Kauf am besten den Musterkaufvertrag des ADAC verwenden. Es gibt ihn in den ADAC-Geschäftsstellen oder zum Download unter www.adac.de/gebrauchtwagenkauf.

Die meisten Händler verkaufen heutzutage Gebrauchtwagen auch mit Garantie. Sie ist entweder schon in den Kaufpreis eingerechnet oder kostet zusätzlich zwischen 100 und 300 Euro. Gebrauchtwagen-Garantien sind allerdings nicht mit denen für Neufahrzeuge vergleichbar, weil sie typische Gebrauchtwagen-Mängel nicht abdecken. Daher sollte man sich stets genau die Bedingungen des Vertrags anschauen.

Für private Käufer lohnt sich Gebrauchtwagen-Leasing wie auch Neuwagen-Leasing laut der ADAC-Experten oft nur, wenn es sich um ein extrem günstiges Angebot handelt. Normalerweise ist eine klassische Gebrauchtwagen-Finanzierung die bessere Alternative: Die Zinsen sind günstig, die Raten meist nicht höher als beim Leasing. Vorsicht allerdings vor unseriösen Anbietern, die mit Leasing oder Finanzierung ohne Schufa werben.

Rundum-Schutz für den Fall der Fälle

Welche Kfz-Versicherung ist die Richtige?

(dtd). Wenn das Wunschauto gefunden ist, stellt sich direkt die nächste Frage: Wie soll das neue Gefährt denn versichert sein? Policen gibt es in unzähligen Varianten. Grundsätzlich zu unterscheiden sind die Kfz-Haftpflicht sowie die Teilkasko- und Vollkaskoversicherung. Ob Mofa, Auto, Bus oder Traktor – ohne Kfz-Haftpflicht darf kein motorisiertes Fahrzeug auf die Straße. Die bloße Haftpflicht ist die günstigste Versicherungsvariante für den Besitzer. Sie zahlt zum einen Schadenersatz an schuldlose Unfallopfer einschließlich der Mitfahrer des Fahrzeugführers. Zum anderen werden die Kosten für Sachschäden beim Unfallgegner übernommen.

Kaskoversicherungen erstatten auch Schäden am eigenen Fahrzeug. Sie sind keine Pflicht, werden heute von den meisten abgeschlossen – abhängig auch vom aktuellen Zeitwert des eigenen Autos. Die Teilkasko ersetzt bestimmte, nicht selbstverschuldete Schäden. Dazu gehören der Wiederbeschaffungswert bei Diebstahl oder die Reparaturkosten nach einem Einbruch. Auch Glasbruch durch Hagel oder Wildschäden übernimmt die Teilkaskoversicherung.

Optimalen Versicherungsschutz bietet jedoch nur die Vollkaskoversicherung. Sie ist beim Kauf eines Neuwagens oder jungen Gebrauchten nahezu unerlässlich. Die Vollkaskoversicherung ersetzt über die Leistungen der Teilkaskoversicherung hinaus auch selbstverschuldete oder durch Vandalismus entstandene Schäden.
 Auch für Gebrauchtwagen bieten die Autobanken variable Finanzierungsmöglichkeiten an, in denen das Kfz-Versicherungspaket bereits enthalten ist. Der Käufer zahlt eine monatliche Rate und bekommt die Kfz-Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherung gleich mit dazu.

Je nach Bedarf und Wunsch können weitere Serviceleistungen gewählt werden. So bietet beispielsweise die Volkswagen Bank für Gebrauchtwagenkäufer einen Rundumschutz sogar im Fall eines Totalschadens. Die sogenannte Kaufpreisgarantie schließt die Lücke zwischen dem Wiederbeschaffungs-, also dem Zeitwert, und dem Anschaffungspreis. Der Käufer trägt also kein finanzielles Risiko mehr.

Benziner oder Diesel:

Wer kommt günstiger ans Ziel?

(djd). „Dieselfahrzeuge lohnen sich nur für Vielfahrer.“ So heißt es oft. Doch trifft dieses hartnäckige Vorurteil bei den heutigen Kraftstoffpreisen wirklich zu? Mehr Klarheit schafft etwa das Online-Tool www.fuel-pilot.de von Bosch. Mit diesem Gesamtkostenrechner kann der Käufer rund 10.000 Fahrzeuge von 39 Herstellern paarweise vergleichen. Für jeweils zwei Modelle werden die jährliche Fahrleistung und die Nutzungsdauer eingegeben. Der Kostenrechner ermittelt daraus die jährliche Kilometerleistung, ab der sich ein Diesel rechnet.

Der Fuel Pilot arbeitet mit den aktuellen Durchschnittspreisen für Benzin und Dieselkraftstoff oder eigenen Preisangaben. Das System ermittelt außerdem die jährlichen Gesamtkosten sowie den Verbrauch und die CO2-Emissionen. Oft rechnet sich der Diesel schon bei mittleren Kilometerleistungen, weil der Verbrauch um bis zu 30 Prozent geringer ist als bei einem Benziner. Um bis zu 25 Prozent niedriger sind auch die CO2-Emissionen. Bei der Nutzungsdauer werden unter anderem der Anschaffungspreis, Kosten für Ölwechsel und Inspektionen, Kraftstoff, Verschleißteile und Reifen sowie die Kfz-Steuer und die Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit einem Schadensfreiheitsrabatt von 50 Prozent berücksichtigt.

Autokauf im Internet

Darauf kommt es an

(dtd). Das Internet ist zum wichtigen virtuellen Marktplatz für den Autokauf geworden – ganz gleich ob es sich um Neuwagen oder gebrauchte Modelle handelt. Das Angebot ist groß – und damit wächst scheinbar auch die Zahl der schwarzen Schafe. „Bei extrem günstigen Schnäppchen, die außerhalb realistischer Rabattsätze liegen, sollten Kunden misstrauisch werden“, sagt Alexander Bugge, Geschäftsführer vom Portal www.meinauto.de: „Gleiches gilt, wenn der Verkäufer einen Bargeldtransfer, Vorkasse oder die Abwicklung über ausländische Treuhandservices verlangt.“

Der Experte empfiehlt diese Vorgehensweise: Nur Modellauswahl, Preisvergleich und unverbindliche Anfrage online vornehmen, dabei aber auf Zertifizierungen des Portals, zum Beispiel von TÜV oder EHI, achten. Die Zahlung selbst sollte erst bei der Fahrzeugübergabe beim Händler oder ab Werk erfolgen.
 Über das Portal www.meinauto.de beispielsweise werden Autokäufe für Neuwagen zwischen Verbrauchern und deutschen Vertragshändlern vermittelt. Der Kunde erhält kostenlose, schriftliche Angebote und kann sich für einen Anbieter seiner Wahl entscheiden. Gezahlt wird vor Ort bei der Fahrzeugübergabe des Vertragshändlers oder per Überweisung. Ebenfalls möglich sind Leasing und Finanzierung.

Der Online-Preisvergleich zahlt sich allemal aus: Nach Untersuchungen des Neuwagenvermittlers sparen die Käufer derzeit, je nach Modell, zwischen 20 und 40 Prozent gegenüber dem Listenpreis – damit wird der Neuwagen oft auch zur interessanten Alternative zum Gebrauchtwagenkauf. Der TÜV Saarland hat MeinAuto.de getestet und das Siegel „Geprüftes Preis-Leistungsverhältnis“ mit der Gesamtnote „Sehr gut“ (1,3) verliehen.

Sparsame und umweltfreundliche Alternative

Einfach umsteigen auf Gasantrieb

(dtd). Das Auf und Ab der Preise für Diesel und Benzin an der Zapfsäule gehört mittlerweile zum Alltag der Autofahrer. Der Verbrauch und die laufenden Kosten werden somit auch beim Autokauf immer mehr zum entscheidenden Kriterium. Während sich Elektroantriebe indes noch in den Anfängen befinden, werden alternative Kraftstoffe wie beispielsweise Erdgas immer beliebter.
 Vielfach sind bereits Erdgasfahrzeuge als attraktive Gebrauchtwagen erhältlich. Ebenso ist es möglich, fast jedes Benzin-Fahrzeug für den Erdgas-Antrieb umzurüsten – und damit ab dem ersten Kilometer bares Geld zu sparen.
Denn für so genannte CNG-Fahrzeuge (Compressed Natural Gas) sprechen sowohl Kosten- als auch Umweltvorteile. Im Vergleich zu Benzin entsteht bei der Verbrennung von Erdgas rund ein Viertel weniger Kohlendioxid (CO2). Dank der geringen Emissionen haben Erdgasautos auch in allen Umweltzonen freie Fahrt.

Beim Kostenvergleich schneidet der alternative Kraftstoff im Vergleich zu Benzin sogar rund 50 Prozent günstiger ab – aufgrund der reduzierten Mineralölsteuer ist dies bis mindestens 2018 gewährleistet. „Bei einem Durchschnittsverbrauch von sieben Litern auf 100 Kilometer und einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 Kilometern spart ein Autofahrer mit einem Erdgasfahrzeug der Mittelklasse rund 1.000 Euro im Jahr“, rechnet Heiko Kaiser, Experte für Erdgasantriebe bei Bosch, vor.

Erdgas-Modelle werden heute – auch als Gebrauchtwagen – in verschiedenen Fahrzeugklassen angeboten. „Ich würde stets zu einem bivalenten Modell raten, das sowohl über einen Gas- als auch einen Benzintank verfügt“, so Kaiser weiter.
 Der Vorteil bivalenter Modelle liegt auf der Hand: Wenn einmal keine Erdgas-Tankstation in der Nähe sein sollte, bleibt der Autofahrer mit dem Benzinantrieb mobil.

Eine weitere Möglichkeit ist das so genannte Autogas, das sich auch bei älteren Fahrzeugen lohnt. Durch die Umrüstung eines sechs Jahre alten Golfs beispielsweise lassen sich bei einer Jahreslaufleistung von 20.000 Kilometern insgesamt 6.000 Euro und mehr sparen. Bei dieser Kalkulation werden eine Restlebensdauer des Autos von sechs Jahren – im Schnitt beträgt die Lebenserwartung eines Autos heute zwölf Jahre – sowie die aktuellen Benzin- und Gaspreise zu Grunde gelegt. Dank ihrer Flüssigphasen-Einspritzung sorgen Autogassysteme der neuesten Generation wie beispielsweise „Twinfuel“ dafür, dass der sparsame Gasbetrieb nicht mit Leistungseinbußen des Motors bezahlt werden muss. Unter www.twintec.de gibt es Rechenbeispiele, Informationen und eine Werkstattsuche zur Umrüstung.

Wie frisch vom Band gerollt

So bleibt der Lack auch bei älteren Fahrzeugen in gutem Zustand

(dtd). Schicke Alufelgen, hochglanzpolierter Chrom und ein Lackkleid, in dem sich der Besitzer spiegeln kann: So wünschen sich die meisten Autobesitzer ihren fahrbaren Untersatz. Doch auch moderne Lackierungen behalten ihren „schönen Schein“ nur dauerhaft, wenn sie guten Schutz bekommen, beispielsweise durch eine Ditec-Lackkonservierung. In einem aufwendigen Verfahren versieht der Ditec-Partner das Fahrzeug mit einer sogenannten TopCoat-Versiegelung. Dabei werden die Lackporen vollständig aufgefüllt, zudem bekommt das Blechkleid einen kompletten Schutzüberzug. So können aggressive Schmutzpartikel aus der Luft weit weniger zum eigentlichen Lack vordringen, und sogar haarfeine Kratzer von den Bürsten der Waschstraße oder der unsanften Begegnung mit einem Gebüsch werden zunächst von der Versiegelung „aufgefangen“. Falls das Auto einmal verkauft werden soll, wirkt sich ein gepflegtes Äußeres positiv auf den Wiederverkaufswert aus. So macht sich der Lackschutz mit Langzeitwirkung doppelt bezahlt. Unter www.lackkonservierung.de gibt es Informationen und Anbieteradressen in Deutschland.

Reifenwechsel per iPhone buchen

(dtd). Reifen, Bremsen und Öl: Gerade beim Gebrauchtwagen müssen Verschleißteile schneller ersetzt werden als beim Neuwagenkauf. Besonders lässt sich dies jetzt mit einer neuen, kostenlosen App für iPhone und andere Smartphone-Modelle regeln: Damit können Autofahrer zum Beispiel den nächstgelegenen Fachbetrieb suchen und erstmals auch direkt den nächsten Termin für den Reifenwechsel reservieren. Ein Fingerwisch über das Display reicht dafür aus: Sofort ist der Termin in der gewünschten Filiale verbindlich gebucht und sogar im Kalender des iPhones eingetragen.
 Besonders praktisch: Die App hilft auch bei der Auswahl geeigneter Reifen für das eigene Fahrzeug. Zum vereinbarten Termin ist alles vorbereitet und der Reifenwechsel somit in kurzer Zeit erledigt. Unter www.vergoelst.de gibt es alle Informationen.

Autocheck für mehr Sicherheit

Mit Kind und Kegel gut ankommen

(dtd). Sicherheit gehört für die meisten Eltern wohl zum Wichtigsten, was sie ihrem Nachwuchs geben können. Das gilt auch für den Straßenverkehr. Ob auf der Fahrt zur Schule, zum Sportverein und Ballettunterricht oder auf der Reise in die großen Ferien: Die Familie soll bestens geschützt unterwegs sein. Doch ist der Wartungszustand der Familienkutsche immer optimal? Im Rahmen der Initiative „FamilienMobil – Sicherheit fährt mit“ bieten viele Werkstätten des Deutschen Kfz-Gewerbes jetzt einen sogenannten Familiencheck an.

In einem umfangreichen Fahrzeugcheck werden unter anderem die Beleuchtungsanlage, Reifen, Bremsen und natürlich die Kindersicherung unter die Lupe genommen. Denn ein gepflegtes und rundum perfekt funktionierendes Familienfahrzeug ohne Macken ist der beste Schutz für die großen und kleinen Insassen. Im Internet unter www.familienmobil.info gibt es Informationen rund ums familientaugliche Auto und Teilnehmeradressen von Kfz-Betrieben in ganz Deutschland.

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